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Bayreuth Magazin – Lieblingsprojekt – Fotografie

Stadthalle von morgen

EIN ORT MIT VERGANGENHEIT – UND GROSSER ZUKUNFT

Die Stadthalle hat viel zu erzählen, bevor sie komplett saniert wird. Der Theaterbau ist seit dem Wiederaufbau in den 60er-Jahren und der Übergabe seiner Bestimmung am 21. Januar 1965 für das kulturelle Leben der Stadt und der Region unverzichtbar. Das Bayreuth Magazin nimmt Sie mit auf einen Rundgang in die Vergangenheit und die Zukunft des historischen Gebäudes ...

Es ist düster, stickig und Staub liegt in der Luft. Rechts und links liegen allerlei Dinge, die auf dem Flohmarkt verkauft werden sollen. Kaum vorstellbar, dass hier vor kurzer Zeit noch Damen im Abendkleid und Herren im Smoking flaniert sind. Seit September 2016 ist die Stadthalle geschlossen. Jetzt steht der Bauzaun als sichtbares Zeichen, dass die Arbeiten an der Stadthalle begonnen haben. Wir laufen durch den Eingangsbereich der Stadthalle von Bayreuth. Und trotz der etwas tristen Stimmung, merken wir sofort: Dieser Ort hat eine lange Geschichte zu erzählen. Das historische Gebäude aus dem 18. Jahrhundert diente zunächst lange als Markgräfliche Reithalle mit kleiner Komödienbühne, im Nationalsozialismus als Festhalle, dann ausgebombt und mit Notdach versehen, 1950 als Behelfskino genutzt. 1965 wurde es unter dem Namen „Stadthalle“ als das Kultur- und Tagungszentrum im Herzen der Stadt eröffnet. Gemeinsam mit Stefan Bouillon, Dienststellenleiter des Hochbauamtes, geht es weiter in das Große Haus. Noch ragen im Inneren die zwei riesigen goldenen Balkone auf – gewaltige goldene Wellen. Beeindruckend. Und etwas einschüchternd. Der Boden ist staubig, erkennbar sind die Stellen, an denen Stühle festgeschraubt waren. Hier saßen Menschen, die einem Konzert gelauscht haben. Sie haben gelacht, sich gefreut, sind eins geworden – mit der Musik, den Schauspielern, der Atmosphäre. Ein Großteil des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens hat sich hier abgespielt. Jetzt ist hier Leere und Stille. Ein Gefühl von Wehmut. Doch das wird bald anders sein. Die Sanierung ist unumgänglich – und sie wird Bedeutung für die nächsten Jahrzehnte haben.

EIN TEIL DER VERGANGENHEIT DARF BLEIBEN

Weiter geht es, von Raum zu Raum, von Stockwerk zu Stockwerk. Es fühlt sich an wie eine Zeitreise und wir können spüren, was hier vor sich ging, können die Personen reden und lachen hören. Die Kronleuchter und die Bar im Stil der 60er-Jahre im ersten Stock bleiben erhalten – Zeugnisse und Zeitzeugen vergangener Zeiten. Und sie werden es wieder sein. Denn bald gehen Stadthalle von morgen die Lichter aus und es entsteht etwas Neues, etwas für die Zukunft. Die Gesamtfläche wird besser nutzbar sein mit vielfältigen räumlichen Möglichkeiten, moderner Technik und einer Verbesserung der Akustik. Den Veranstaltungsort „Stadthalle“ soll zu einer attraktiven Anlaufstelle für die unterschiedlichsten Zielgruppen werden – Theater, Kunst, Bälle, Konzerte werden hier einen zukunftsfähigen Ort finden. Das Große Haus, der Balkonsaal und das Kleine Haus können unabhängig voneinander genutzt werden. Auch die Sichtverhältnisse werden besser sein als vorher – künftig wird es nur noch einen Rang geben, von dem die Besucher die Bühne von allen Plätzen aus gleich gut sehen. Das Kleine Haus ist als eigener Theaterraum nutzbar. Außerdem können hier Tagungen, Schulungen und Konferenzen abgehalten werden – unterschiedliche Raumkombinationen sind durch zwei Foyerflächen möglich. Zudem wird alles barrierefrei gestaltet sein und Aufzüge direkt von der Tiefgarage in die Stadthalle werden integriert. „Auch eine archäologische Bodenuntersuchung wird stattfinden.

Wer weiß, welche Geschichten hier noch erzählt werden“, so Stefan Bouillon. Wir sind sehr gespannt auf die neue Stadthalle und die Veranstaltungen. Dann wird das Gefühl der Wehmut einem Gefühl der (Vor-)Freude weichen. Und es werden wieder Geschichten geschrieben – und erzählt ...

Das ganze Bayreuth Magazin kannst du dir hier online ansehen:
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Theresa Schwarzer

Kurz nachgefragt

Dieses Projekt war der Hammer – zu sehen wie ein Image-Magazin entsteht und immer besser und besser wird, war eine tolle Erfahrung. Vor allem in Zusammenarbeit mit meinem tollen Team. Besonders bereichert haben mich die Gespräche und Interviews für die Artikel mit ganz unterschiedlichen Personen. Mein Beitrag über die Stadthalle liegt mir besonders am Herzen: Ich war an einem Ort, der Geschichte hat und die ich im Bayreuth Magazin erzählen darf ...

Theresa Schwarzer, Konzeption & Text

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